Afghanische Kulturverein
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10.09.2008
Das österreichische Schulsystem
Das österreichische Schulsystem
Die Schule hat wieder begonnen und somit auch für viele „Taferlklassler“ der Ernst des Lebens. Doch kaum ist die Volksschule geschafft, stellt sich die Frage: wohin nun? Diese Entscheidung hängt natürlich sehr von den bisherigen Schulleistungen ab, ob man besser in eine Hauptschule (HS), Mittelschule (MS), Gesamtschule (GS) oder in eine Allgemeinbildende Höhere Schule (AHS) hineinpasst. Und wohin danach?
Ich versuche Ihnen nun einen kurzen Überblick über das österreichische Schulsystem bzw. über die Schularten zu verschaffen und dabei die Gesamtschule ganz speziell anzuschneiden. Diese wurde, wie Sie sicher wissen, nur in einigen Bundesländern als Schulversuch eingeführt. So werden sich die heurigen Viertklässler wieder zwischen folgenden Schulen entscheiden müssen:
• Hauptschule beinhaltet drei Leistungsgruppen, wobei die erste Leistungsgruppe nach demselben Lehrplan wie der, der AHS unterrichtet wird.
• Mittelschule besteht (außer der Kooperativen Mittelschule) aus keinen Leistungsgruppen und mischt unter anderem die Lehrpläne HS und der AHS.
• Gesamtschule legt die HS und die AHS zusammen und soll so den Kindern und Eltern die frühe Entscheidung zwischen den Schulen abnehmen.
• Allgemeinbildende Höhere Schule hat, wie die HS auch, einen eigenen Lehrplan. Hier gibt es die Unterteilung in Gymnasium (zweite Fremdsprache ab der dritten Klasse) und Realgymnasium (verstärkt Naturwissenschaften und Mathematik)
Zudem gibt es die Sonderschule für körperlich oder geistig benachteiligte Kinder, oder welche mit sehr großen Lernschwierigkeiten.
Damit wären die nächsten vier Jahre also auch geschafft. Und jetzt – Berufsbildende Schule mit Matura oder doch lieber eine Lehre? Und welche ist am besten für mich geeignet? Hier gibt es wieder einige Möglichkeiten:
• Polytechnische Schule (kurz: Poly), diese dauert lediglich ein Jahr und wird meist genutzt um das fehlende neunte Pflichtschuljahr zu vervollständigen um z.B. gleich danach zu arbeiten.
• Lehre, dauert, je nach Richtung, zwei bis vier Jahre. Hier sollte man sich aber genau informieren um die jeweils richtige für sich zu finden und rechtzeitig eine Stelle zu erhalten.
• Berufsbildende Schule dauert fünf Jahre jedoch mit Matura, einige der größten sind
Höhere Technische Lehranstalt (HTL)
Handelsakademie (HAK)
Handelsschule (HAS)
Höhere Bundesanstalt (H[B]LA)
• Oberstufengymnasium bzw. Oberstufenrealgymnasium dauert vier Jahre mit Matura.
Ich habe mich letztes Jahr schon für die Oberstufe des Gymnasiums entschieden.
Nach der Matura an einer AHS stehen mir alle Wege offen, denn so kann ich dann, jede Studienrichtung, nach Belieben, wählen. Im Gegensatz zu einer Berufsbildenden Schule, wo die Berufsmöglichkeiten eher begrenzt sind. Ein weiterer Grund für mich die Oberstufe zu wählen ist, dass ich, so wie viele Jugendliche, noch nicht sicher bin, welchen Beruf ich später ausüben möchte. In drei bis vier Jahren werde ich zudem reifer sein und eine konkretere Entscheidung treffen können.
Ein Nachteil der Gymnasialen Oberstufe ist aber der Leistungsdruck. Denn es gibt zunehmend mehr Fächer und Schularbeiten im Unterschied zu einer Lehre. Dort findet man dies kaum bis gar nicht.
Doch wie ist es in der Gesamtschule? Schon lange vor der Einführung wurde darüber heiß diskutiert. Manche sind der Ansicht, im Alter von zehn Jahren ist man noch einfach zu jung um entscheiden zu können, welche weiterführende Schule man besuchen möchte. Deshalb will man den Kindern sowie den Eltern diese frühe Entscheidung abnehmen, sodass es nur mehr eine einheitliche Schule für alle 10 – 14 jährigen gibt.
Man sollte aber auch bedenken, dass schwächere Schüler von den Besseren in so einer Schule gemobbt werden könnten, da der Leistungsunterschied natürlich wesentlich an Größe zunimmt. Dazu kommt, dass manche Kinder nach der Volkschule nicht ausreichend Deutsch beherrschen, um im Unterricht alles mit zu verfolgen können und auch zu verstehen. In diesem Falle, finde ich, wären diese Kinder in einer Hauptschule besser aufgehoben. Deshalb frage ich mich zugleich auf welchem Niveau dort unterrichtet wird.... Denn natürlich sind manche Schüler einfach weniger begabt und werden sich dadurch auch stets überfordert fühlen. Auf der anderen Seite werden die begabteren Schüler unterfordert, was sich wiederum durch schlechtere Noten widerspiegelt.
Ich persönlich bin gegen die Gesamtschule als einheitliche Schule in ganz Österreich. Ich bin nämlich der Meinung, jeder sollte selbst entscheiden können, welche Schule er besuchen möchte und für sich am besten geeignet findet.
Giti Said
04.09.2008
FRAU SEIN IN WIEN – Susanne Bluma
("Bezirksvorsteher-Stellvertreterin von Floridsdorf")
Eine neue wissenschaftliche Studie bestätigt das, was wir SozialdemokratInnen schon lange wissen: In Wien sind die Lebens-, Arbeits- und Einkommensbedingungen für Frauen und Mädchen besser als anderswo in Österreich!
Natürlich gibt es im Sinne echter Chancengleichheit noch jede Menge zu tun, da Frauen noch immer den Großteil unbezahlter Arbeit (Haushalt, Pflege von Angehörigen, Erziehung der Kinder,...) leisten, und noch immer wesentlich weniger verdienen als Männer, TROTZ ALLEM, in Wien haben wir – dank sozialdemokratischer (Frauen)Politik die Nase vorne!
52,5 Prozent beträgt der Anteil der Frauen an der Wiener Bevölkerung! Die „lebenslange“ Ehe ist nicht mehr die vorherrschende, einzig angestrebte Lebensform, Lebensgemeinschaften, Single-Haushalte oder das Zusammenleben eines Elternteiles mit den Kindern sind gängige Möglichkeiten der Lebensführung.
Vor allem immer mehr jüngere Frauen mit höherer Bildung bevorzugen die Lebensgemeinschaft gegenüber der Ehe. Wien kann derzeit auf die bestausgebildete Frauengeneration aller Zeiten verweisen UND jüngere Frauen sind heute besser ausgebildet als gleichaltrige Männer!
Die Frauenerwerbsquote liegt in Wien bei 79 Prozent, österreichweit nur bei 64 Prozent.
Der Grund dafür sind sicherlich die in Wien optimalen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel die flächendeckenden ganztägigen Kinderbetreuungseinrichtungen und vielfältige Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung.
Familie und Beruf sind in Wien einfach besser vereinbar als sonst wo in unserem Land.
UND: Die Wienerinnen verdienen mehr als der Rest der Österreicherinnen, und zwar um fast 20 Prozent! (Männer haben jedoch auch in Wien einen Einkommensvorsprung, sie verdienen um 36% mehr, österreichweit betrachtet verdienen Männer um 56% mehr als Frauen!)
Mehrfachbelastung kann krank machen, Wien lässt die Wienerinnen mit diesen Risken nicht alleine. Eine eigene Frauengesundheitsbeauftragte zeigt, welchen Stellenwert der Frauengesundheit in dieser Stadt eingeräumt wird. Zahlreiche Einrichtungen für unterschiedliche Zielgruppen beraten, informieren, bieten Möglichkeiten zur Untersuchung und Hilfestellung zur Problemlösung.
„Gewalt in der Familie“ macht leider nicht vor unseren Stadttoren halt, doch auch hier gibt es ein breit gefächertes Angebot von Unterstützungs- und Beratungseinrichtungen für von Gewalt betroffene Frauen, das in den letzten Jahren ausgebaut wurde.
Frauengerechter Wohnbau, das heißt, die spezifischen Bedürfnisse und Ansprüche von Frauen explizit zu berücksichtigen – das betrifft Größe und Ausstattung der Wohnung, die Sicherheit der Wohnung und der Wohnumgebung, das Vorhandensein von Nahversorgung, Naherholungsgebieten, Schulen, ÄrztInnen und die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, das alles fließt in Wien bereits in die Planungsphase ein.
Durch konsequente Wiener Frauenpolitik wurde viel erreicht für die Frauen in unserer Stadt. Jedoch als Frauenpolitikerin ist mir klar, wie viel wir noch vor uns haben! Frauenpolitik ist harte Arbeit, mit der sich frau nicht immer und überall beliebt macht. DOCH: In der Frauenpolitik ist Stillstand Rückschritt! Es muss weitergehen – mit großen Schritten!
10.09.2008
Das österreichische Schulsystem
Die Schule hat wieder begonnen und für viele „Taferlklassler“ somit auch der Ernst des Lebens. Doch kaum ist die Volksschule geschafft, stellt sich die Frage: wohin nun? Diese Entscheidung hängt natürlich sehr von den bisherigen Schulleistungen ab, ob man besser in eine Hauptschule (HS), eine Mittelschule (MS), eine Gesamtschule (GS) oder in eine Allgemeinbildende Höhere Schule (AHS) hineinpasst. Und wohin danach?
Ich versuche Ihnen nun einen kurzen Überblick über das österreichische Schulsystem bzw. über die Schularten zu verschaffen und dabei die Gesamtschule ganz speziell anzuschneiden. Doch wurde diese, wie Sie sicher wissen, nur in einigen Bundesländern als Schulversuch eingeführt. So werden sich die heurigen Viertklässler wieder zwischen folgenden Schulen entscheiden müssen:
• Hauptschule beinhaltet drei Leistungsgruppen, wobei die erste Leistungsgruppe nach demselben Lehrplan wie der, der AHS unterrichtet wird.
• Mittelschule besteht (außer der Kooperativen Mittelschule) aus keinen Leistungsgruppen und mischt unter anderem die Lehrpläne HS und der AHS.
• Gesamtschule legt die HS und die AHS zusammen und soll so den Kindern und Eltern die frühe Entscheidung zwischen den Schulen abnehmen.
• Allgemeinbildende Höhere Schule hat, wie die HS auch, einen eigenen Lehrplan. Hier gibt es die Unterteilung in Gymnasium (zweite Fremdsprache ab der dritten Klasse) und Realgymnasium (verstärkt Naturwissenschaften und Mathematik)
Zudem gibt es die Sonderschule für körperlich oder geistig benachteiligte Kinder, oder welche mit sehr großen Lernschwierigkeiten.
Damit wären die nächste vier Jahre also auch geschafft. Und jetzt – Berufsbildende Schule mit Matura oder doch lieber eine Lehre? Wenn ja, welche ist am besten für mich geeignet? Hier gibt es wieder einige Möglichkeiten:
• Polytechnische Schule (kurz: Poly), diese dauert lediglich ein Jahr und wird meist genutzt um das fehlende neunte Pflichtschuljahr zu vervollständigen um z.B. gleich danach zu arbeiten.
• Lehre, dauert, je nach Richtung, zwei bis vier Jahre. Hier sollte man sich aber genau informieren um die jeweils richtige für sich zu finden und rechtzeitig eine Stelle zu erhalten.
• Berufsbildende Schule dauert fünf Jahre jedoch mit Matura, einige der größten sind
Höhere Technische Lehranstalt (HTL)
Handelsakademie (HAK)
Handelsschule (HAS)
Höhere Bundesanstalt (H[B]LA)
• Oberstufengymnasium bzw. Oberstufenrealgymnasium dauert vier Jahre mit Matura.
Ich habe mich letztes Jahr schon für die Oberstufe des Gymnasiums entschieden.
Nach der Matura an einer AHS stehen mir alle Wege offen, denn so kann ich dann, jede Studienrichtung, nach Belieben, wählen. Im Gegensatz zu einer Berufsbildenden Schule, wo die Berufsmöglichkeiten eher begrenzt sind. Ein weiterer Grund für mich die Oberstufe zu wählen ist, dass ich, so wie viele Jugendliche, noch nicht sicher bin, welchen Beruf ich später ausüben möchte. In drei bis vier Jahren werde ich zudem reifer sein und eine konkretere Entscheidung treffen können.
Ein Nachteil der Gymnasialen Oberstufe ist aber der Leistungsdruck. Denn es gibt zunehmend mehr Fächer und Schularbeiten im Unterschied zu einer Lehre. Dort findet man dies kaum bis gar nicht.
Doch wie ist es in der Gesamtschule? Schon lange vor der Einführung wurde darüber heiß diskutiert. Manche sind der Ansicht, im Alter von zehn Jahren ist man noch einfach zu jung um entscheiden zu können, welche weiterführende Schule man besuchen möchte. Deshalb will man den Kindern sowie den Eltern diese frühe Entscheidung abnehmen, sodass es nur mehr eine einheitliche Schule für alle 10 – 14 jährigen gibt.
Man sollte aber auch bedenken, dass schwächere Schüler von den Besseren in so einer Schule gemobbt werden könnten, da der Leistungsunterschied natürlich wesentlich an Größe zunimmt. Dazu kommt, dass manche Kinder nach der Volkschule nicht ausreichend Deutsch beherrschen um im Unterricht alles mit zu verfolgen und zu verstehen. In diesem Fall, finde ich, wären diese Kinder in einer Hauptschule besser aufgehoben. Deshalb frage ich mich zugleich auf welchem Niveau dort unterrichtet wird? Denn natürlich sind manche Schüler einfach weniger begabt und werden sich dadurch auch stets überfordert fühlen. Auf der anderen Seite werden die begabteren Schüler unterfordert, was sich wiederum durch schlechtere Noten wiederspiegelt.
Ich persönlich bin gegen die Gesamtschule als einheitliche Schule in ganz Österreich. Ich bin nämlich der Meinung, jeder sollte selbst entscheiden können welche Schule er besuchen möchte und für sich am geeignetsten findet.
kurzer Bericht über Miss Afghanistan
Frau Vida Samadizai ist im Jahre 2003 Miss Afghanistan geworden. Zum ersten Mal hat ein afghanisches Mädchen den Mut gehabt so etwas zu tun damit auch mal afghanische Mädchen in so ein Wettbewerb teilnehmen. V.Samadizai glaubte nicht dass sie es gewinnen würde denn sie hat sich gedacht weil sie afghanerin ist wird sie nicht gewinnen. Als sie Miss Afghanistan wurde haben sich viele afghanische Männer gegen sie gestellt denn für die Leute in afghanistan war das unglaublich wie ein afghanisches Mädchen soetwas tun könnte.
Frau V.Samadizai hat in ihrem Interview gesagt als sich die ganze afghanische Männern gegen sie gestellt haben war sie sehr froh das afgahnische Kulturverein auf ihre Seite war.
Frau Vida Samadizai reist viel herum und Sie hilft vorallem Frauen und Kinder in armen Ländern.
Frau V.Samadizai wurde von Präsident des afghanischen Kulturvereins in Wien wegen des 10 Jährigen Geburtstages eingeladen.
Am 12.07.2006 hatte Frau V.Samadizai eine Pressekonferenz in Wien gehabt. In Wien hat der Präsident des afghanischen Kulturvereins seine ganze Spende Frau V.Samadizai gegeben damit sie dies für Frauen und Kinder in Afghanistan weiter spendet.
Unterstützung von Landsleuten und Solidarität mit Flüchtlingen und Exilierten: Der afghanische Kulturverein in Wien
Dieses Jahr haben wir die Freude, das Zehnjahresjubiläum eines wichtigen Vereins von und für MigrantInnen in Österreich zu feiern: den afghanischen Kulturverein. Seit seiner Gründung im Jahr 1996 leistet dieser Vorzeige-MigrantInnenverein wichtige Solidaritäts- und Integrationsarbeit. Ob es ihre über die Grenzen Österreichs vernetzte Arbeit zur Unterstützung von afghanischen Flüchtlingen ist oder ihre Sozialarbeit für hier lebende Landsleute, ob Kultur- und Tanzveranstaltungen, Sprachkurse in der Muttersprache oder in Deutsch oder Feiern zu Newroz oder zum Unabhängigkeitstag Afghanistans, der Kulturverein ist nicht nur bedeutend für AfghanInnen in Österreich, sondern auch für ÖsterreicherInnen, die sich für Afghanistan interessieren und einsetzen.
Wer neu in einem Land ist, braucht oft Unterstützung von Menschen, die seine Sprache sprechen und seine Sorgen und Probleme verstehen. Vor allem für die afghanischen Flüchtlinge, die ihr durch jahrelangen Krieg zermürbtes Land verlassen und hier Zuflucht suchen mussten und müssen, bedeutet die Existenz und die Arbeit des Kulturvereins eine ganz wichtige, wenn nicht wesentliche Stütze für den Neubeginn in Österreich. Vor ihnen hierher geflüchtete Landsleute unterstützen sie beim Asylverfahren und Spracherwerb und bei Alltagsproblemen. Da liegt eine der wichtigsten Bedeutungen des Kulturvereins: er arbeitet nicht „von oben“, sondern ist eine Selbstorganisation von MigrantInnen für MigrantInnen, um bestehende oder potenzielle Probleme gemeinsam und solidarisch zu lösen und so Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
Als Migrantin und Grüne Politikerin, die die Arbeit des Vereins seit Jahren mit großer Freude und auch mit Solidarität verfolgt, möchte ich meiner Freude Ausdruck verleihen, dass der Verein die Anfangsschwierigkeiten bravourös gemeistert und sich sehr gut etabliert hat. Jedes Jahr ist es mir – und wie ich beobachte, nicht nur mir – eine große Freude, auch als Nicht-Afghanin an den Festen und Feiern des Vereins teilzunehmen, die für mich ein Zeichen der Solidarität zwischen Menschen und Völkern sind. Dieses Signal, dass in Wien lebende Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und Muttersprache gemeinsam Feste feiern und einander als gleichberechtigte Mitglieder dieser Gesellschaft respektvoll begegnen, möchten wir Grüne überall in Wien sehen. Denn auch das ist Wien und vor allem ist das die Zukunft Wiens.
In diesem Sinne gratuliere ich dem afghanischen Kulturverein für die sehr gelungene Arbeit der letzten 10 Jahre und wünsche ihm viel Kraft und alles Gute für die kommenden 10 Jahre!! Auf dass die nächsten 10 Jahre in Wien Jahre der Geschwisterlichkeit, des Respekts und der Gleichberechtigung von allen Wienerinnen und Wienern unabhängig von Herkunft werden!
Alev Korun
Integrations- und Menschenrechtssprecherin der Wiener Grünen
Lieber Ghousuddin Mir !
Ich gratuliere Dir zu Eurer neuen Homepage. Eure Website ist sehr attraktiv und informativ. Ich wünsche Euch damit viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes
18.08.2006
Sehr geehrter Herr Ghousuddin Mir!
Vielen Dank für Ihr E-Mail und vor allem für Ihren Besuch im Parlament. Ich habe die Diskussion sehr interessant und fruchtbar gefunden; das gegenseitige Kennenlernen und der persönliche Austausch sind mir wichtig. Die Aktivitäten Ihres Vereins im Sport- und Kulturbereich und die Öffnung gegenüber anderen Vereinen und Kulturen sind im Sinne der Integration von zentraler Bedeutung. Herzlichen Dank für die Informationen; bitte senden Sie mir auch künftig Einladungen zu Veranstaltungen, gerne werde ich sie – sofern möglich – besuchen.
Asyl ist ein Menschenrecht und die SPÖ setzt sich für ein rasches, transparentes und menschenwürdiges Asylverfahren ein. Der von der SPÖ geforderte und von der Regierung versprochene, aber von ihr immer noch nicht realisierte Asylgerichtshof bleibt weiterhin eine SPÖ-Forderung. Damit sollen Asylverfahren schneller, nachvollziehbarer und einheitlicher, vor allem aber menschenrechtskonform werden.
Was den von Ihnen angeführten konkreten Fall betrifft, kann ich ohne Kenntnis der Details keine Aussagen treffen. Schicken Sie meinem Mitarbeiter, Mag. Michael David Huber, die genauen Unterlagen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Elisabeth Hlavac
Abgeordnete zum Nationalrat
Wien, 22. Juni 2006
Ich gratuliere dem Afghanischen Kulturverein zu seinem 10jährigen Bestehen und hoffe, dass die Vereinstätigkeit noch lange weitergeführt wird.
In den letzten Jahren konnte ich einige kulturelle Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Nouruz-Fest finanziell unterstützen und die Zusammenarbeit mit dem IKF (Integrationskreis Floridsdorf) in dem ich auch Mitglied bin, wurde enger.
Ich darf dem Verein nochmals gratulieren und wünsche allen Mitgliedern persönliches Wohlergehen.
Der Bezirksvorsteher:
e.h. Ing. Heinz Lehner
Lieber Freund Ghousudden Mir,
ich habe deine Aktivitäten immer schon bewundert. Du warst für deine Landsleute immer da, wenn es Probleme gab, ganz gleich ob es darum ging Kinder in der Schule zu unterstützen, für die Brille eines Jungen Geld zu sammeln, der es sich die Reparatur nicht leisten kann, es um einen Todesfall ging oder einer krank geworden ist. Ganz im speziellen möchte ich hier die finnazielle Unterstützung der in Not geratenen Mädchenschule in Kabul erwähnen.
Trotz der sehr zeitaufwendigen Engagiertheit hast du es geschafft dich voll in Österreich zu integrieren und bist dadurch beispielgebend für viele deiner Landsleute. Ich möchte daher nicht dem Verein zu seinem 10 jährigem Jubileum gartulieren sondern dir persönlich meine Bewunderung ausdrücken was du in diesen 10 Jahren alles geleistet hast.
Für die nächsten 10 Jahre wünsche ich dir, dass es gelingt aus den Afghanen in Österreich eine Einheit unabhängig der ethnischen Zugehörigkeit zu schaffen und dass du auch viele Österreicher gewinnen kannst dich auf deinem Weg zu begleiten. Ich werde jedenfalls im Rahmen meiner Möglichkeiten deine gute Sache und deinen Verein wann immer es notwendig ist unterstützen.
Ich bin stolz darauf von dir als Freund bezeichnet zu werden.
Mit spezieller persönlicher Hochachtung
Mag. Ernst Schönleitner
Nach oben
Sehr geehrter Herr Mir Ghousudden, liebe Freunde vom Afghanischen Kulturverein!
Ich möchte das Jubiläum „10 Jahre afghanischer Kulturverein“ zum Anlass nehmen, Dir
lieber Freund Mir und dem Verein herzlich zu gratulieren. Dein jahrelanger Einsatz und das Engagement für die Menschen aus Afghanistan, Deine Solidarität und der Beistand für die Flüchtlinge aus Deiner ehemaligen Heimat ist vorbildlich und geprägt von großer Hilfsbereitschaft.
Du hast auch Deine Kinder zu guten Bürgern erzogen und Bestens für Deine Familie gesorgt.
Ich durfte vor ein paar Jahren Dich und Deine Tätigkeit kennen lernen. Wir haben mit
Asylanten gemeinsame Schachturniere gespielt, ich war bei Fußballspielen dabei, ich habe die „Newroz - Feste erlebt (alles von Dir vorbildhaft organisiert) und ich muss sagen, viele Kulturvereine würden sich soviel zustimmendes und begeistertes Publikum wünschen.
Uns wünsche ich, dass Du noch lange so weiter machen wirst im Sinne der Integration und Solidarität, mit und für die Menschen in unserem Lande und all jenen, die noch in Österreich
Aufnahme und Schutz finden werden.
Dein Freund Fritz
Dem Afghanischen Kulturverein - Alles Gute zum Geburtstag!
Asyl in Not arbeitet seit vielen Jahren mit dem Afghanischen Kulturverein freundschaftlich zusammen. Wir haben gemeinsam viele Klientinnen und Klienten im Asylverfahren beraten und betreut; viele von ihnen erhielten durch unsere gemeinsame Arbeit Asyl. Ganz besonders haben wir gemeinsam dafür gekämpft, daß afghanische Frauen in Österreich Asyl erhalten, und uns schließlich auch durchgesetzt. Asyl in Not wünscht dem Afghanischen Kulturverein auch weiterhin viel Glück und Erfolg.
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
Es ist eine große Freude, regelmäßig die Zeitschrift, die über die soziale Situation der Flüchtlinge aus Afghanistan berichtet, zugeschickt zu bekommen. Da die Berichterstattung der österreichischen Medien in dieser Angelegenheit nicht immer so positiv eingestellt sind, ist es enorm wichtig, solche Möglichkeiten zu haben. Dieses zweisprachige Medium berichtet auch über die vielfältigen kulturellen Aktivitäten des afghanischen Kulturvereins, der seit mehreren Jahren ein verlässlicher Partner unserer Abteilung geworden ist.
Auf diesem Weg wünschen wir dem Verein zum 10jährigen Jubiläum alles Gute und viele weitere Erfolge!
Dr. Haydar Sar ı
Petra Hammerl
MA 7 – Kulturabteilung der Stadt Wien
Referat für interkulturelle Aktivitäten
Sehr geehrter Herr Ghousuddin,
Der Vorstand des WIK-Vernetzungsbüros gratuliert dem afghanischen Kulturverein und seinem Obmann Mir Ghousuddin herzlich zum 10-jährigen Jubiläum des Vereins!
Neben der Förderung der afghanischen Kultur setzt sich der Verein mit seinem Angebot von Farsi-Muttersprachkursen vor allem auch für die Bildung von Kindern und Jugendlichen ein.
Daneben hat sich der afghanische Kulturverein als aktives Mitglied der Wiener Integrationskonferenz etabliert und hat seit dessen Bestehen an zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen, wie zuletzt dem Flüchtlingsfest, teilgenommen.
Das WIK-Vernetzungsbüro schätzt die Arbeit des Vereins und seines Obmanns in diesen Bereichen sehr und freut sich auf viele weitere Jahre der guten Zusammenarbeit.
WIENER INTEGRATIONSKONFERENZ – VERNETZUNGSBÜRO
Zeilen zum Geburtstag
In meiner Zeit bei asylkoordination österreich habe ich mit dem afghanischen Kulturverein in zwei großen EU- Projekten und vielen punktuellen Fragen zusammengearbeitet. Egal ob es um die Organisation einer Schulung für Flüchtlinge ging, um die Befragung von Rückkehrern oder um unsere gemeinsamen Überlegungen Asylentscheidungen bei afghanischen Flüchtlingen - immer bot das Gespräch mit dem afghanischen Kulturverein, insbesondere mit dem Obmann Mir Ghousuddin neue Details, eine andere Perspektive, Intensität. Als Mitarbeiterin der Flüchtlingshilfe bleibt man oft in der Helferperspektive gefangen. Wirklicher Kontakt und gegenseitiges Lernen entsteht aber nicht im Helfen, sondern im Zusammenarbeiten. Ohne den afghanischen Kulturverein würden mir viel Wissen und wichtige Erfahrungen fehlen. Ich gratuliere herzlichst und hoffe auf weitere 10 Jahre!
Marion Kremla, bis Anfang 2006 Koordinatorin verschiedener EU Projekte bei asylkoordination österreich. (July 06, 2006 )
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